Vortrag: Andreas Arndt

Wann? Mittwoch, 12:15-13:15 Uhr
Wo? Hörsaal 9 (E-Gebäude)
Moderation: Matthias Rausch


Referent: Andreas Arndt
Titel: „‚… eine Assoziation, worin die freie Entwicklung eines jeden die Bedingung für die freie Entwicklung aller ist‘ – Karl Marx über Freiheit und Befreiung“
Ankündigungstext:

Wohl kaum ein Wort ist so vieldeutig, umstritten und auch missbraucht wie das Wort „Freiheit“. Marx’ Begriff der Freiheit soll vor dem Hintergrund der philosophischen Tradition, auf die er sich bezieht, in drei Schritten geklärt werden. In einem ersten Schritt geht es um Marx‘ Kritik der Freiheitsideologie in Bezug auf die bürgerlich-kapitalistischen gesellschaftlichen und politischen Verhältnisse. In einem zweiten Schritt wird nach der positiven Bestimmung individueller Freiheiten bei Marx gefragt, d.h. danach, welche Rolle sie in einer postkapitalistischen Gesellschaft spielen, die Marx unter dem Label „kommunistische Gesellschaft“ denkt. Und schließlich ist zu klären, welche Rolle das Recht sowie politische Institutionen in diesen Zusammenhängen bei Marx spielen.

Zur Person: Andreas Arndt (1949), Seniorprofessor für Philosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin, 1992 bis 2016 Präsident (seither Ehrenpräsident) der Internationalen Hegel-Gesellschaft; u.a. Mitglied des Beirates der Marx-Engels-Gesamtausgabe. Einschlägige Buchveröffentlichungen: Karl Marx. Versuch über den Zusammenhang seiner Theorie, 2. Auflage Berlin 2011; Geschichte und Freiheitsbewusstsein. Zur Dialektik der Freiheit bei Hegel und Marx, Berlin 2015.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.