Erweiterter Kongressbeitrag: Dieter Wolf

Dieter Wolf

Die Bewegungsformen des „absoluten Geistes“ als Lösungsbewegungen des dialektischen Widerspruchs zwischen „Natur“ und „Geist“ und die Bewegungsformen“ des Kapitals als Lösungsbewegungen des dialektischen Widerspruchs zwischen Gebrauchswert und Wert. Idealistische Dialektik – materialistische Dialektik.
Warum kann Marx sagen: „Der ‚Hegelsche“ Widerspruch ist die Springquelle aller Dialektik“?

Neu seit dem 15.02.2018, 123 Seiten: Endfassung des Artikels zur „Kapital“ -Interpretation und zur materialistischen und idealistischen Dialektik. Aufbereitung und Erweiterung der Vorträge (2017) – Trier und Hamburg. Als PDF-Datei: Dialektik Hegel Marx Adorno Trier Hamburg

Aus dem Inhalt

♦ Wissenschaftliche Abstraktion, reale Gleichsetzung, „Realabstraktion“
♦ Die Vermeidung eines falschen Zirkels als Prüfstein für den rationalen wissenschaftlichen Charakter der Marxschen Darstellungsweise. Wie beantwortet Marx, ohne sich in einen fehlerhaften Zirkel zu verstricken, Hegels Frage: „Womit muss der Anfang in der Wissenschaft gemacht werden?“
♦ Zum gesellschaftlich allgemeinen Charakter der konkret nützlichen Arbeiten in nichtkapitalistischen und kapitalistischen Gemeinwesen.
♦ Die (gesellschaftliche) Rolle der abstrakt menschlichen Arbeit als Eigenschaft der konkret nützlichen Arbeiten in der proportionalen Verteilung der Gesamtarbeitszeit in nicht-kapitalistischen Gemeinwesen
♦ Die „Wertform oder der Tauschwert“ als Lösungsbewegung des dialektischen Widerspruchs zwischen dem Wert und dem Gebrauchswert der Waren
♦ Analogie der Bewegungsformen absoluter Geist – Kapital und ihre Begründung
♦ Bemerkungen zu Adornos Dialektik des Verhältnisses von Subjekt und Objekt als Erkenntnistheorie

Aktuelle Infos: Marx!?-Kongress Trier

Morgen beginnt der Marx!?-Kongress an der Universität Trier 2017. Das endgültige Programm inkl. Zeit- und Raumangaben steht nun fest: Kongressprogramm

Wichtige Informationen zur Organisation gibt es hier: Organisatorische Infos

Mittlerweile stehen auch alle Ankündigungstexte zur Verfügung; also auch von Felix Bartels: „Von mutternlosen Schraubschlüsseln & Essmaschinen – Der Arbeitsprozess in Marxens »Kapital«, Michael Heinrich: Die Realität des Gespenstigen. Marx‘ Kritik der klassischen Arbeitswertlehre und Alexander Neupert-Doppler: „Staatsfetischismus – In und/oder gegen den Staat? Formkritik und Hegemonielehre“.

Wer kurzfristig noch nach einem Schlafplatz für den Kongress sucht, kann sich weiterhin gerne melden unter info[at]rosasalon.org

Bis morgen!

Marx!?: Kongress an der Universität Trier

Vom 11. bis 13. Oktober 2017 veranstalten der Rosa Salon und Die Falken Trier einen dreitägigen Kongress an der Universität Trier, der sich der Frage widmen wird, ob und wie im Jahre 2017 sinnvoll an die Theorie und Kritik von Karl Marx angeschlossen werden kann. Zu diesem Zweck wurde bereits im Februar dieses Jahres ein Call for Abstracts veröffentlicht, in dessen Folge bei uns über 70 Beitragsvorschläge für den Kongress eingingen. Eine Auswahl dieser Beiträge sowie darüber hinaus angefragte Referentinnen und Referenten werden beim Kongress zu hören sein. Ein vorläufiges Kongressprogramm gibt es hier. Beiträge, die beim Kongress nicht vorgestellt werden können, werden zudem ebenfalls auf unserer Website veröffentlicht werden.

Download Plakat:

Generell ist die Kongressteilnahme für alle Interessierten gewährleistet. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich (kann aber trotzdem gerne unverbindlich durch eine formlose Mail an info[at]rosasalon.org erfolgen), die Teilnahme ist kostenlos. Das Programm wird eine Mischung aus Einführungsveranstaltungen, fortgeschrittenen sowie expliziten Forschungsbeiträgen beinhalten und soll dadurch ein breites Publikumsspektrum ansprechen.

Für all diejenigen von außerhalb Triers, die den Kongress besuchen möchten, haben wir eine private Bettenbörse (click!) eingerichtet. Außerdem gibt es Bemühungen, bestimmte Reisekosten für Auswärtige zu übernehmen. Dies ist jedoch noch in der Schwebe und kann nicht garantiert werden.

Wichtige organisatorisches Informationen gibt es hier.

Der Kongress wird finanziert von der Rosa-Luxemburg-Stiftung Rheinland-Pfalz sowie der Bundesstiftung der RLS, die anlässlich der Feierlichkeiten und Veranstaltungen rund um das 150-jährige Erscheinen des Kapital (2017) sowie den 200. Geburtstag von Karl Marx (2018) das Online-Projekt marx200.org ins Leben gerufen hat.

Vorträge im Mai

Unser sehr gut besuchter Vortrag mit Jana Klein vom 9. Mai ist jetzt auf youtube nachhörbar.

Morgen (Dienstag, 30. Mai) und Mittwoch (31. Mai) hält dann Prof. Dr. Rolf Pohl zwei Vorträge an der Universität Trier, jeweils um 18 Uhr (c.t.) in Hörsaal 10. Der erste Vortrag behandelt die „Sozialpsychologie der Fremdenfeindlichkeit“; der zweite fragt nach „Männlichkeit in der Krise?“.

Wir freuen uns über viele BesucherInnen.

Offener Brief: Zur Kritik der Gastprofessur Michael Lüders‘ an der Universität Trier

Zusammen mit dem Referat für Antirassismus und Antifaschismus, dem AStA der Universität Trier und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Trier haben wir einen offenen Brief veröffentlicht, der Kritik an der Gastprofessur des „Nahostexperten“ Dr. Michael Lüders an der Universität Trier im Sommersemester 2017 äußert.

Der Brief ist hier zu finden:

Offener Brief PDF

Programm Sommersemester 2017

Neben dem Marx-Kongress im Oktober organisieren wir 2017 wieder einige Vorträge und Diskussionen zu verschiedenen Themen wie Feminismus, Fremdenfeindlichkeit, Nationalsozialismus oder internationaler Politik. Unser Programm für das Sommersemester steht nun fest. Ihr könnt es hier (als PDF) ansehen und herunterladen:

Die jeweiligen Facebook-Veranstaltungen mit genaueren Infos:

25.04. – Wut zur Wahrheit. Die Empörungskultur und ihr Pendant

28.04. – Film- und Diskussionsabend: Wie erinnern?

09.05. – Junge das ist Rape Culture!

30.05. – Zur Sozialpsychologie der Fremdenfeindlichkeit

31.05. – Männlichkeit in der Krise?

27.06. – Aleppo: Und wieder versagt der Westen.

03.07. – Jenseits des Geschlechterprinzips: Kritische Theorie und Gender

Marx200 geht online

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung hat anlässlich des diesjährigen 150-jährigen Erscheinens des „Kapital“ sowie des 2018 stattfindenden 200. Geburtagstages von Karl Marx eigens eine Website eingerichtet, auf der man sowohl über darauf bezogene Veranstaltungen informiert wird als auch auf aktuelle Debatten, Hintergrundinformationen und Texte zugreifen kann. Ihr findet die Seite unter http://marx200.org. Auf Marx200 wird auch auf unseren im Herbst stattfindenden Marx-Kongress in Trier hingewiesen: http://marx200.org/blog/mitmachen-marx-konferenz-trier