Audioaufnahme: Dr. Thomas Sablowski – „Demokratie auf Sparflamme – Griechenland und die Krise“, 18.01.2016, Trier

„Vor knapp einem Jahr bedeutete der Wahlsieg von Syriza in Griechenland den Startschuss für eine erneute Zuspitzung der sogenannten Eurokrise. Die von diesem Zeitpunkt bis zum letztendlichen Memorandum geführten Verhandlungen zwischen der „Troika“ und der griechischen Regierung beherrschten die Berichterstattung sowohl in deutschen als auch europäischen und internationalen Medien. Die griechische Regierung war mit dem offen propagierten Ziel angetreten, die bisherige Austeritätspolitik zu beenden.

Doch wie sieht eigentlich eine ökonomische Kritik dieser „Sparpolitik“ aus und mit welchen klassentheoretischen und ideologischen Konsequenzen geht diese einher? Wie lässt sich erklären, dass auf die linkskeynesianischen Forderungen der Syriza-Regierung durch die europäischen Institutionen noch nicht mal in Form eines Kompromisses eingegangen wurde? Was bedeutet das für die europäische und griechische Demokratie? Und warum konnten sich die innerhalb von Syriza ebenfalls vorhandenen antikapitalistischen Kräfte gegenüber der Fraktion um Tsipras nicht behaupten?“

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